März 2014

Echte Schätzchen für Gartenfreunde

Die Rose ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Fast wäre sie aus unseren Gärten verschwunden. Sie galt Jahrzehnte lang als anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge. Doch dank intensiver Züchtung wurden die Rosensorten robuster. Vor allem aber die Rosen, die das ADR-Prädikat (Allgemeines Deutsches Rosenneuheiten-Prädikat) erhalten, sind besonders zu empfehlen. Die ADR-Prüfung testet und bewertet an elf verschiedenen Standorten in Deutschland, unter anderem auch an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim, durch unabhängige Prüfer über einen Zeitraum von drei Jahren verschiedene Rosensorten. Insgesamt wurde das ADR-Prädikat im Laufe der Jahre an 156 Rosensorten vergeben. Mehr Informationen unter www.adr-rose.de.

Bei der Sortenauswahl sollte unser Augenmerk nicht nur auf gefüllte Blüten gerichtet sein. Viel wichtiger ist es, auf einfache Rosenblüten mit Staubgefäßen zu achten, damit unsere Insekten Nahrung finden. Die intensiv genutzte Kulturlandschaft bietet immer weniger Lebensraum für unsere Insekten. Insbesondere die Honig- und Wildbienen sind auf unsere Gärten angewiesen und werden es Ihnen danken.

Solange der Austrieb noch nicht erfolgt ist, können noch Wurzel nackte Rosen gepflanzt werden. Der Vorteil von Wurzel nackten Rosen gegenüber der Container-Rose ist der günstigere Einkaufspreis.

Zum Schluss noch ein wichtiger Tipp für die Praxis:

Pflanzen Sie die Veredelungsstelle der Rose 5 cm tief unter die Erdoberfläche, dann bleibt sie vor dem nächsten Frost geschützt.